Simply Piano: Klavier lernen

App-Details
- Aktualisiert
- Veröffentlicht
- 22.02.2017
- Downloads
- 50.000.000+
- Erfordert
- 6.0
- Preis
- Free
- Alterseinstufung
- USK ab 0 Jahren
Screenshots









Details
- Bewertung
- 4,6von 5
- 10.28K Rezensionen
- Version
- 7.33.4
- Entwickler
- Simply Ltd
Analyse von Norviv
Wenn ich entscheiden müsste, wie ich mit dem Klavierlernen anfange, würde ich zuerst klären, was ich wirklich brauche: einen festen Unterrichtsplan, eine Lehrkraft, die meine Haltung korrigiert, oder einen unkomplizierten Einstieg, den ich in kleine freie Zeitfenster legen kann. Simply Piano richtet sich vor allem an Menschen, die selbstständig und direkt am Instrument üben möchten. Ich finde diesen Ansatz überzeugend, solange man die App als Lernhilfe und nicht als vollständigen Ersatz für persönlichen Unterricht betrachtet.
Die Lern-App von Simply Ltd ist kostenlos erhältlich und ab null Jahren freigegeben. Sie hat eine durchschnittliche Bewertung von 4,6 bei rund 966.000 Bewertungen und wurde mehr als 50 Millionen Mal installiert. Das spricht für eine große Nutzerschaft, sagt aber noch nicht, ob die Methode zum eigenen Alltag passt. Für mich ist die entscheidende Frage, ob man ein Klavier oder Keyboard zur Hand hat und bereit ist, regelmäßig selbst zu üben.
Was ich vor dem Einstieg prüfen würde
Ein Smartphone allein macht noch keinen Klavierkurs: Der eigentliche Lernplatz ist das Instrument. Die App ist daher besonders sinnvoll, wenn bereits ein Klavier oder Keyboard zu Hause steht und es ohne großen Aufwand erreichbar ist. Wer erst noch ein Instrument suchen, anschaffen oder irgendwo zum Üben hingehen muss, sollte diesen zusätzlichen Schritt in seine Entscheidung einbeziehen. Der bequemste Kurs hilft wenig, wenn das Üben am Instrument im Alltag ständig an der Organisation scheitert.
Auch die eigene Erwartung zählt. Wer möglichst schnell ein paar bekannte Melodien spielen möchte, dürfte von einem songorientierten Lernweg profitieren. Wer dagegen vor allem Notenlesen, Musiktheorie oder eine bestimmte klassische Technik systematisch vertiefen will, sollte prüfen, ob ein App-Kurs allein dafür ausreicht. Ich würde Simply Piano als strukturierten Einstieg und Übungsbegleiter sehen, nicht als Versprechen, dass alle musikalischen Ziele automatisch abgedeckt werden.
Erster Eindruck und Benutzeroberfläche
Beim ersten Öffnen der App fällt sofort die klare und ansprechende Benutzeroberfläche auf. Alles ist intuitiv gestaltet, sodass selbst Anfänger wie ich mühelos den Überblick behalten können. Die App bietet eine Vielzahl von Kursen an, die von den absoluten Grundlagen bis hin zu fortgeschrittenen Techniken reichen. Das Tolle an Simply Piano ist, dass es wirklich für jeden etwas dabei hat, egal auf welchem Niveau man sich befindet.
Wie funktioniert's?
Einfach ausgedrückt: Man legt das Smartphone oder Tablet auf das Klavier oder Keyboard und die App hört auf die gespielten Töne. Sie bietet Echtzeit-Feedback, was wirklich hilfreich ist, um Fehler sofort zu erkennen und zu korrigieren. Besonders praktisch fand ich die Möglichkeit, einzelne Lektionen mehrmals zu wiederholen, bis sie wirklich sitzen. Das hat mir die Angst genommen, etwas falsch zu machen oder zu schnell voranzuschreiten.
So wird das Feedback im Alltag nützlicher
Ich würde das Gerät so platzieren, dass ich die Anzeige sehen kann, ohne den Kopf bei jedem Ton weit vom Instrument wegzudrehen. Dann kann ich die Hinweise zwischen zwei Versuchen aufnehmen, statt während des Spielens ständig auf den Bildschirm zu schielen. Gerade am Anfang hilft es, kurze Abschnitte bewusst langsam und sauber zu wiederholen. Wenn die App einen Ton nicht passend erkennt, lohnt es sich, zuerst zu prüfen, ob ich ihn wirklich klar gespielt habe, statt einfach schneller weiterzumachen.
Für dich ausgewählte Artikel

Facebook Lite: Metas Netzwerk bleibt auch auf schwachen Handys erreichbar

Geometry Dash SubZero: Drei Level, eine Gemeinschaft

Pinterest muss aus Inspiration konkrete nächste Schritte machen

Iron Force: Strategischer Panzerkrieg hautnah erleben

Beast Lord: The New Land – Einzigartig im Strategie-Genre

ViCare: Optimieren Sie Ihr Heizsystem für ein intelligentes Zuhause
Das Hören der gespielten Töne ist praktisch, aber es ist nicht dasselbe wie eine Lehrkraft, die neben einem sitzt. Eine App kann Rückmeldung zum Spiel geben; sie kann jedoch nicht jede Bewegung, Körperspannung oder individuelle Gewohnheit so beurteilen wie ein Mensch im Raum. Ich würde deshalb bei Schmerzen, anhaltender Verkrampfung oder wiederkehrenden Schwierigkeiten nicht versuchen, alles allein über Wiederholungen zu lösen. Dann ist eine persönliche Korrektur die bessere Ergänzung.
Einige coole Features
Ein besonderes Highlight der App ist die riesige Bibliothek an Songs. Von klassischen Stücken bis hin zu modernen Hits – es gibt eine breite Auswahl, die das Üben wirklich spannend macht. Das Spielen der Lieblingssongs motiviert und macht Spaß, was das Lernen fast schon zu einem Spiel werden lässt.
Außerdem gibt es eine Tracking-Funktion, die den Fortschritt aufzeichnet. Es ist wirklich befriedigend zu sehen, wie man sich von Woche zu Woche verbessert. Diese kleine Motivationshilfe hat mir persönlich geholfen, dranzubleiben und regelmäßig zu üben.
Mit Songs üben, ohne die Grundlagen zu überspringen
Für mich ist die Songauswahl am hilfreichsten, wenn ich sie als Belohnung und nicht als Abkürzung betrachte. Ein Lieblingsstück kann mich an einem müden Abend ans Instrument bringen; die Grundlagen geben mir anschließend die Werkzeuge, um es sicherer zu spielen. Wenn ich nur den Songteil anklicke und schwierige Stellen immer wieder ungeduldig durchspiele, kann ich zwar beschäftigt wirken, ohne die Bewegung wirklich zu verinnerlichen. Besser ist es, eine kleine Passage mit einem klaren Ziel zu üben und danach zu prüfen, ob sie auch beim nächsten Durchgang stabil bleibt.
Das Fortschrittstracking kann ebenfalls mehr sein als eine hübsche Rückschau. Ich würde es nutzen, um eine realistische Routine zu erkennen: An welchen Tagen schaffe ich eine kurze Einheit, und wann fällt das Üben regelmäßig aus? So lässt sich der Lernplatz an den Alltag anpassen, statt sich an einem idealisierten Wochenplan zu messen. Eine verpasste Einheit ist kein Grund, beim nächsten Mal alles nachholen zu wollen; wichtiger ist, wieder einzusteigen, bevor aus einer Pause eine dauerhafte Gewohnheit wird.
Learning by Doing: Meine Erfahrung
Nachdem ich die Grundlagen durchgegangen bin, habe ich mich an einige schwierigere Stücke gewagt. Natürlich war es am Anfang eine Herausforderung, aber die Schritt-für-Schritt-Anleitung machte es einfacher, als ich erwartet hatte. Die App zerlegt komplizierte Abschnitte in kleinere Teile, was das Erlernen komplexer Stücke viel zugänglicher macht.
Eine Sache, die ich besonders schätze, ist der Fokus auf die richtige Handhaltung und Fingertechnik. Oft vergisst man, wie wichtig diese Details sind, wenn man alleine lernt, aber die App erinnert regelmäßig daran, was zu einer besseren Spielweise führt.
Ein Lernrhythmus, der nicht überfordert
Ein alltagstauglicher Ablauf muss nicht lang oder kompliziert sein. Ich würde zuerst eine Lektion auswählen, dann den schwierigsten Abschnitt in Ruhe wiederholen und zum Schluss etwas spielen, das sich bereits vertraut anfühlt. Dieser Wechsel verhindert, dass jede Übungseinheit nur aus dem Kampf mit einer neuen Stelle besteht. Zugleich merke ich dabei eher, ob ich etwas wirklich behalten habe oder lediglich einer gerade angezeigten Aufgabe gefolgt bin.
Ein realistischer Moment dafür wäre eine freie Viertelstunde nach dem Abendessen: Das Instrument steht bereit, ich öffne die App, arbeite an einem überschaubaren Teil und höre auf, bevor die Konzentration nachlässt. Wenn ich erst spät am Abend mit einem langen Übungsprogramm beginne, steigt die Chance, dass ich es auf den nächsten Tag verschiebe. Für Einsteiger ist eine kleine, wiederholbare Gewohnheit oft nützlicher als ein seltener, überambitionierter Übungstag.
Wo andere Lernwege besser passen
Im Vergleich zu Notenbüchern oder frei verfügbaren Videoanleitungen nimmt Simply Piano einem einen Teil der Orientierung ab: Man muss nicht selbst aus vielen Materialien eine Reihenfolge zusammenstellen und kann direkt am Instrument arbeiten. Das ist ein echter Vorteil, wenn man noch nicht weiß, welche Übung als Nächstes sinnvoll wäre. Bücher und Videos können dagegen besser passen, wenn man gern in eigenem Tempo zwischen Erklärungen springt oder gezielt ein bestimmtes Thema nachschlägt.
Persönlicher Unterricht bleibt die stärkere Wahl, wenn jemand unmittelbare Rückfragen, individuelle Korrektur oder verbindliche Termine braucht. Auch für Lernende mit sehr konkreten Zielen – etwa einer bestimmten Spieltechnik oder einer detaillierten Arbeit an Interpretation und Ausdruck – kann eine Lehrkraft mehr Nuancen erkennen. Ich würde die App in diesem Fall nicht als Konkurrenz sehen, sondern höchstens als Ergänzung für die Tage zwischen den Unterrichtsstunden.
Wer schon sicher spielt und nur gelegentlich nach Akkorden oder einer bestimmten Liedfassung sucht, braucht möglicherweise keinen geführten Kurs. Umgekehrt ist eine reine Videoanleitung für Menschen, die ohne klare Reihenfolge schnell den Faden verlieren, oft weniger hilfreich. Der praktische Unterschied liegt also nicht darin, dass eine Methode für alle überlegen wäre, sondern darin, ob man geführte Übungen, freie Recherche oder menschliche Rückmeldung am dringendsten benötigt.
Kosten und die Frage nach dem Wechsel
Der Download ist kostenlos; bei Abrechnung über Google Play liegen In-App-Käufe zwischen 1,19 Euro und 359 Euro. Diese Spanne macht es sinnvoll, vor einem Kauf genau zu prüfen, welche Option angezeigt wird und ob sie zum eigenen Lernplan passt. Ich würde nicht allein deshalb bezahlen, weil ich gerade motiviert bin. Erst wenn ich tatsächlich mehrere Übungseinheiten absolviert habe und weiß, dass mir der Aufbau liegt, kann ich vernünftiger einschätzen, ob ein Kauf für mich sinnvoll ist.
Der Wechsel zu einem anderen Lernweg ist vor allem dann leicht, wenn man seine Ziele notiert: etwa sicherer Noten lesen, eine Handkoordination verbessern oder ein bestimmtes Stück vorbereiten. So kann man anschließend gezielt eine Lehrkraft, ein Buch oder ein anderes Kursformat wählen, statt wieder bei einer allgemeinen Suche anzufangen. Umgekehrt sollte man nicht ständig zwischen Methoden springen, nur weil eine Übung anstrengend wird. Ein wenig Geduld gehört zum Klavierspielen; entscheidend ist, ob die Methode nach einer fairen Probe noch zu den eigenen Bedürfnissen passt.
Die aktuelle Version ist 7.31.2 und läuft ab Android 6.0. Simply Piano ist seit dem 22. Februar 2017 erhältlich; die langjährige Präsenz und die vielen Nutzer machen die App zu einer etablierten Option für mobiles Klavierlernen. Trotzdem würde ich vor dem Start auch ganz praktische Dinge bedenken: einen ruhigen Platz, eine stabile Ablage fürs Gerät und genügend Raum, um bequem am Instrument zu sitzen. Solche Kleinigkeiten entscheiden oft darüber, ob eine App im Alltag tatsächlich genutzt wird.
Ein echter Game-Changer?
Simply Piano ist wirklich eine großartige Ergänzung für jeden Klavierbegeisterten, der keinen regelmäßigen Unterricht nehmen kann oder möchte. Es bietet Flexibilität und eine solide Grundlage für das Klavierspielen. Natürlich ersetzt es nicht den persönlichen Unterricht, aber es ist eine hervorragende Möglichkeit, die Grundlagen zu erlernen oder bestehende Fähigkeiten zu erweitern.
Insgesamt hat Simply Piano meine Erwartungen übertroffen. Es ist sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet und bietet eine unterhaltsame, dennoch lehrreiche Erfahrung. Wenn du schon immer Klavier lernen wolltest, aber nie den richtigen Anfang gefunden hast, könnte diese App genau das sein, was du brauchst.
Meine Empfehlung ist deshalb klar, aber nicht pauschal: Wenn ein Instrument vorhanden ist und du gern selbstständig mit direkter Rückmeldung übst, würde ich Simply Piano ausprobieren und erst danach über kostenpflichtige Inhalte entscheiden. Wenn du dagegen individuelle Betreuung brauchst, eine sehr spezielle musikalische Richtung verfolgst oder vor allem freies Spielen ohne Kursstruktur möchtest, ist Unterricht beziehungsweise ein selbst zusammengestellter Lernweg wahrscheinlich passender. Als zugänglicher Einstieg, der Üben und Lieblingsstücke verbindet, ist die App für mich eine überzeugende Wahl – vorausgesetzt, man bleibt neugierig, geduldig und realistisch bei den eigenen Zielen.
Häufig gestellte Fragen
01Wie viel kostet Simply Piano?
Simply Piano bietet eine kostenlose Testversion an, mit der Nutzer die App ausprobieren können. Danach gibt es verschiedene Abonnementoptionen, die monatlich, jährlich oder für eine bestimmte Anzahl von Monaten bezahlt werden können. Preise können je nach Region variieren, daher ist es ratsam, die aktuellen Preise im App Store oder Google Play zu überprüfen.
02Ist Simply Piano für Anfänger geeignet?
Ja, Simply Piano ist speziell für Anfänger konzipiert. Die App bietet Schritt-für-Schritt-Anleitungen und interaktive Lektionen, die es Benutzern ermöglichen, in ihrem eigenen Tempo zu lernen. Sie deckt grundlegende Konzepte ab und bietet eine Vielzahl von Songs, die für Anfänger geeignet sind, um das Lernen zu erleichtern.
03Welche Geräte werden von Simply Piano unterstützt?
Simply Piano ist sowohl für iOS- als auch für Android-Geräte verfügbar. Die App kann auf Tablets und Smartphones genutzt werden. Es ist wichtig sicherzustellen, dass das Gerät die Mindestanforderungen der App erfüllt, um eine reibungslose Nutzung zu gewährleisten. Überprüfen Sie die Kompatibilität im jeweiligen App Store.
04Kann ich Simply Piano ohne Klavier oder Keyboard verwenden?
Simply Piano ist für die Verwendung mit einem echten Klavier oder Keyboard konzipiert. Die App nutzt das Mikrofon des Geräts, um die gespielten Noten zu hören und Feedback zu geben. Ohne ein Instrument ist es schwer, die Lektionen effektiv zu absolvieren, da die App auf das Spielen der Noten angewiesen ist.
05Bietet Simply Piano Unterstützung für fortgeschrittene Spieler?
Simply Piano richtet sich in erster Linie an Anfänger, bietet jedoch auch Lektionen für fortgeschrittene Spieler. Die App verfügt über fortgeschrittene Kurse, die komplexere Techniken und Musiktheorie abdecken. Fortgeschrittene Nutzer können ihre Fähigkeiten mit anspruchsvolleren Stücken und Übungen weiterentwickeln.
Simply Piano: Klavier lernen in anderen Sprachen
Nutzerbewertungen
4,6von 5
10.28K Rezensionen
- 5 Sterne79%
- 4 Sterne11%
- 3 Sterne3%
- 2 Sterne2%
- 1 Sterne6%











